Eine „Schnapsidee“ wurde schnell zur Wirklichkeit

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Blaskapelle aus Erlach gab beim Hock am Dorner-Schopf ihre klingende Visitenkarte ab / Auch Musikanten aus Sulz und Hofweier.

Nach den Bibber-Temperaturen im vergangenen Jahr hat es der Wettergott am Sonntag mit dem Schützen-Musikverein Kippenheimweiler besser gemeint und dem Hock beim „Dorner“-Schopf strahlendes Festwetter beschert. Und weil Petrus den Wylertern wohl gesonnen war, wollten die Gastkapellen aus Sulz, Erlach im Renchtal und Hofweier nicht zurückstehen und entzündeten im Schopf von Klaus und Martina Dorner ein musikalisches Feuerwerk der guten Laune, was ebenso wie der Duft des Grillfeuers offensichtlich appetitanregend wirkte, denn noch während der Mittagszeit orderten die Grillmeister zum ersten Mal Nachschub.

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Gelungenes Debüt des Dirigenten

Das Wylerter Publikum bereitete Reiner Menge in der voll besetzten Halle einen tollen Empfang / Drei neue Ehrenmitglieder.

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Autor: Reiner Beschorner

Das von den Fans des Schützen-Musikvereins Kippenheimweiler mit Spannung erwartete „Konzert 1 nach Ute Kern“ wurde für das Orchester und den neuen musikalischen Leiter gleichermaßen zu einem vollen Erfolg. Das Publikum bereitete Reiner Menge am Samstagabend in der voll besetzten Kaiserswaldhalle einen tollen Empfang und entließ das Ensemble erst nach mehreren Zugaben von der Tribüne.

Mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm konnte der Schützen-Musikverein Kippenheimweiler am Samstagabend nahtlos an die Erfolge früherer Jahreskonzerte anknüpfen. Ein ambitionierter musikalischer Leiter und hoch motivierte Instrumentalisten begeisterten ihr Publikum – darunter Ortsvorsteher Eberhard Roth und die ehemalige Dirigentin Ute Kern sowie Ehrenvorsitzender Wilhelm Hertenstein – mit spritzigen und facettenreichen Vorträgen, Sandra Hatt trug mit ihrer gewohnt lockeren Moderation und wissenswerten Informationen über die dargebotenen Stücke und deren Komponisten wesentlich zum guten Gelingen des Konzertabends bei.

Mit der „Russian Dance Suite“ von Kees Vlak feierte Reiner Menge in Kippenheimweiler einen gelungenen Einstand. Mal energiegeladen wie im bewegenden ersten, mal beruhigend wie beim elegischen Tanz im zweiten Satz oder fordernd wie zum schnellen russischen Tanz im Schlusspart – der agile Dirigent hatte „sein“ Orchester schon nach dreimonatiger Zusammenarbeit fest und sicher im Griff, was auch in der anschließenden Rossini-Ouverture „Il Postiglone d’Amore“ (Boten der Liebe) zum Ausdruck kam und vom begeisterten Publikum mit viel Beifall bedacht wurde.

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Reiner Menge gibt den Takt vor

Neuer Dirigent beim Schützen-Musikverein Kippenheimweiler.

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Autor: Reiner Beschorner

Beim Jahreskonzert in der Kaiserswaldhalle stellt das Blasorchester des Schützen-Musikvereins am Samstagabend seinen neuen musikalischen Leiter Reiner Menge dem Publikum vor.

Der 45-jährige, in Freiburg wohnhafte Vollblutmusiker ist seit September 2003 musikalischer Leiter des Musikvereins Haltingen und hat im Oktober dieses Jahres auch das Dirigat beim Blasorchester des MV Kippenheimweiler übernommen. Auf den Schützen-Musikverein Kippenheimweiler ist Reiner Menge beim Studium der Blasmusik-Fachjournale gestoßen, nach mehreren Gesprächen wurde man sich über die Zusam-menarbeit schließlich einig.

Seine Ausbildung hat Reiner Menge von der Hochschule für Musik in Bremen, übr die Stationen Stuttgart und Zürich schließlich nach Basel geführt, 18 Jahre hat er mit Querflötenunterricht an verschiedenen Musikschulen und als Freischaffender seinen Lebensunterhalt bestritten.

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Ein bewegender Abschied

Letztes Konzert des Schützen-Musikvereins mit der Dirigentin Ute Kern / Stehende Ovationen.

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Autor: Reiner Beschorner

Mit einem Abschiedskonzert krönte Dirigentin Ute Kern am Samstagabend ihre zehnjährige, überaus erfolgreiche Dirigententätigkeit beim Schützen-Musikverein Kippenheimweiler. Das Publikum in der proppenvoll besetzten Kaiserswaldhalle feierte die beliebte Orchesterleiterin am Schluss der Blasmusik-Gala mit stehenden Ovationen.

Mit einem Paukenschlag zum Auftakt der Strauß-Polka „Unter Donner und Blitz“ begann am Samstagabend das Konzert, das unter dem Motto „Das Beste aus zehn Jahren“ stand. Zunächst waren „Ross Roy“, die musikalisch nachgezeichnete Geschichte einer monumentalen Villa des 19. Jahrhunderts, und die Hommage an die Liebe „The Glory of love“ zu hören. Dann wurde mit dem von Kurt Gäble anlässlich des Europäischen Musikfestivals 1999 komponierten Stück „Euregio“ zu den Ehrungen verdienter Mitglieder übergeleiten.

Beim „Acclamation“ zu Beginn des zweiten Programmabschnitts wurden Musiker und Dirigentin gleichermaßen an den Beginn des zehnjährigen gemeinsamen Wirkens erinnert. Nach Filmmelodien aus „Tanz der Vampire“ und „Backdraft“ und dem Frank-Sinatra-Klassiker „New York, New York“ zeichnete Vorsitzende Beate Woitassek die „Erfolgsstory Ute Kern“ im Zeitraffer nach und verabschiedete die Orchesterleiterin vom Dirigentenpult des Schützen-Musikvereins. Ein lebensgroßer Flötist soll die beliebte Dirigentin stets an ihre „Wylerter Zeit“ erinnern.

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Mädchen und Jungen ins Jugendorchester

Der Schützen-Musikverein bietet wieder einen Anfängerkurs für Blechblasinstrumente (vornehmlich Trompete, Posaune, Tenorhorn) an. Mädchen und Jungen ab acht Jahren können sich am 10. und 17. Oktober, jeweils 18 bis 18.30 Uhr, mit Eltern im Elisabeth-Walter-Schulhaus informieren. Nach einer Grundausbildung werden die Schüler in Einzelunterricht ausgebildet und später ins Jugendorchester integriert. Interessierte können auch bei einer Probe des Jugendorchesters rein schnuppern oder sich informieren bei Dirigentin Ute Kern, [TEL] 07825/870 712.

Von Bach bis zu den Comedian Harmonists

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Konzert des Schützen-Musikvereins Kippenheimweiler / Karl Siefert zum Ehrenmitglied ernannt.

Was die Zuhörer in der voll besetzten Kaisers-waldhalle am Samstagabend beim Jahreskonzert des Schützen-Musikvereins Kippenheimweiler zu hören bekamen, war bewunderungswürdig. Dirigentin Ute Kern hatte das Blasorchester bestens auf den Höhepunkt im Veranstaltungskalender vorbereitet.

Mit tosendem Schlussapplaus bescheinigte das Publikum, darunter Ehrenvorsitzender Wilhelm Hertenstein, Ortsvorsteher Eberhard Roth und der zum Ehrenmitglied ernannte Karl Siefert, der Leiterin ein feines Händchen bei der Auswahl der Stücke. Moderatorin Sandra Hatt war ein weiterer Garant für das Gelingen des Konzertabends. Mit der „Trisch-Tratsch-Polka“ sorgte das Orchester für einen furiosen Auftakt, um das Publikum in „Pacific Dreams“ am Fernweh teilhaben zu lassen. Mit „Air“ von Bach bewiesen die Musiker, dass sie auch in der Klassik zu Hause sind.

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